Gemeinsam Europa gestalten

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Archiv des Autors: jonasoletti

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Sei der Geschworene Nr. 8!

Einer meiner absoluten Lieblingsfilme:“die 12 Geschworenen“

der Film handelt von einem Mordprozess und über einen Angeklagten über dessen Schuld oder Unschuld gerichtet werden muss. Der Fall scheint klar: Schuldig im Sinne der Anklage.
Doch einer der Geschworenen ist sich unsicher und nimmt dieses Vorverurteilen nicht hin. Der Geschworene Nummer 8 (Henry Fonda).

Zunächst sind die 11 übrigen fassungslos, dass er nicht mit „schuldig“ stimmt und die Überzeugungsarbeit und die Diskussionen beginnen.

Nach einiger Zeit wird den anderen Geschworenen -und dem Zuschauer- klar, dass nichts klar ist. Es wird klar das aus Vorurteilen vorschnelle Schlüsse gezogen werden und aus diesen ein Urteil, was den Tod für den Angeklagten bedeuten würde.

Doch mit objektivem Blick und mit einer überaus höfflichen Art zu kommunizieren und zu diskutieren werden die Geschworenen von Nr.8 dazu veranlasst umzudenken und genau hinzusehen.

Warum dieser Film? Warum berichte ich davon? Was hat das mit dem Thema zu tun?

Vorurteile sind nichts schlechtes oder unnatürliches, sie schützen uns und halten uns von Gefahren fern. Jeder der nachts schon durch Großstädte gelaufen ist und die Straßenseite gewechselt hat, weil eine mysteriöse Gestalten entgegen kam weiß das.
Dennoch neigen wir dazu Vorurteilen einer festen Meinung aufzubauen.
Das schützt uns bestimmt auch, aber es ist zu bequem.

Hinter jedem Menschen steckt eine Person, hinter dieser ein Charakter und hinter diesem ein Leben.
Jeder Mensch hat das Recht aufgrund seines Charakters beurteilt zu werden und nicht aufgrund seiner Religion, Hautfarbe, Kultur, Herkunft, Gesundheit, seines Handys, oder sonstiger Dinge.
Dieses Recht geht Hand-in-Hand mit der Pflicht Menschen nicht danach zu beurteilen.

Wenn die Zeichen noch so eindeutig sind, ist es an uns dahinter zu blicken und den waren Menschen zu erkennen.
Wenn sich jeder das zum Vorsatz macht und ein bisschen offener wird, haben wir alle eine lebenswertere Umgebung, an der wir selber -ohne große Mühen- mitgearbeitet haben.

„Sei der Wandel, den du in der Welt sehen willst.“

-Mahatma Gandhi

Bild: https://s3.amazonaws.com/criterion-production/posts/2077-035c05413e4b580f43ff5fc43cca101e/3Reasons_12AM_Youtube_Still_original.jpg

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Wie können wir etwas verbessern?

In diesem Artikel möchte ich mit einem Bild beginnen

Dieses Bild beschreibt, meiner Meinung nach, ganz gut,
dass es nicht darauf ankommt welche Mittel wir brauchen um etwas zu erreichen,
sondern wie wir die nutzen, die wir haben.
(Quelle: Google)

Wenn ich durch meine Heimatstadt laufe und mir die frage stelle, was wir hier verbessern könnten, fällt mir sofort auf, dass hier viel Dinge fehlen.
Keine großen teuren Dinge, nichts extravagantes, oder Bauten die mit den Großstädten dieser Welt mithalten müsste.
Einfache Dinge, die weder das Gefühl nach Anerkennung noch das Streben nach Prestige befriedigen.

Wichtig wären Dinge für das Herz, die Seele und, vielleicht, das Auge.
Die Grünflächen könnten mal überholt und kinderfreundlicher gemacht werden.
Grünflächen um die man zur Zeit einen großen Bogen macht, da diese wenig einladend sind.
So könnten Plätze für Erholung und für ein Zusammensein schaffen, an denen sich Jung und Alt treffen.

Darüberhinaus haben wir sehr viel Ladenlokale leerstehen, die seit Jahren nicht genutzt werden.
Diese Läden wirken somit wie die Grabsteine der borghorster Innenstadtkultur.
Wie interessant würde es die Stadt machen diese Läden mit Cafés, Bars und Restaurants zu füllen?
Die Borghorster könnten nach der Arbeit, am Wochenende oder an Feiertagen die Seele baumeln lassen.

Bei bestimmten Terminen kommt die Stadt zusammen und erfreut sich an dem Zusammensein.
Beispiele dafür sind: Public Viewing, Karneval, etc.
Warum nicht öfter Stadtfeste organisieren und Festivals mit Livemusik in die Stadt holen?

Ich glaube diese Dinge würden Borghorst schöner machen und für ein lebenswerteres Leben sorgen.

Mit freundlichen Grüßen
Euer Jonas

meine lebenswertere Heimatstadt

Ich habe in meiner Vergangenheit viele Erfahrungen in anderen Ländern und Städten machen dürfen, aber selten waren diese so nachwirkend wie der Austausch und die Eindrücke in Razlog.

Der Grund dafür ist wahrscheinlich, dass ich nicht die Touristenbrille auf der Nase hatte.
Die Brille durch die man blickt, wenn man Zeit für sich und Erholung sieht.
Sondern die Brille einer Art „Botschafters“, der für die Entwicklung und Gestalten von Europa zuständig ist.
Ein Botschafter der erst sein genauen Zweck vor Ort in Razlog erkannt hat.

Bulgarien ist ohne Zweifel ein wunderschönes Land, welches für jeden Geschmack etwas zu bieten hat.
Trotz der vielen Punkte, die, aus unserer Sicht, zu verändern wären, hat Razlog ein hohes Maß an Angeboten, die ich mir auch für meine Stadt wünschen würde. Dazu muss ich sagen, dass das Erarbeiten unserer Traumstädte gezeigt hat, dass gar nicht so viel zu einer Traumstadt gehört.

Unmittelbar ins Auge gesprungen sind die Bauarbeiten im Stadtkern.
Umbauarbeiten, die die Innenstadt attraktiver machen. So etwas fehlt mir in meiner Stadt. Vor Jahren wurde in Borghorst ein Einkaufscentrum eröffnet und seitdem ist die Innenstadt wie leer gefegt.
Außerdem habe ich erfahren, dass Konzerte und Festivals in Razlog keine Seltenheit sind, und wer hätte solch Angeboten nicht gern in der Heimatstadt?
Das sind Informationen, die neidisch machen.
DenFoto0068[1]noch viel eindrucksvoller war die Landschaft und der Park in der Stadt selbst.
Razlog ist so grün und das wiederum ist äußert erholsam.
Ich mu
ss sagen, dass diese Teile der Stadt total gelungen sind. Allein schon der Ausblick des nahe gelegenen Berges, der begehbar ist und allerhand Ausruh-Spots bietet, ist jede der 400 Stufen Wert.

Diese Einheit mit der Natur wünsche ich mir für meine Stadt.
Darüberhinaus wären Angebote, wie der Sportplatz in Razlog mit Tennis- und Basketballcourt eine Bereicherung für die Jugend in Borghorst.

Ich hoffe ich konnte ein wenig inspirieren und habe Denkanstöße gegeben.

in diesem Sinne…
euer Jonas

WorkshopAugenP.S.: Final muss ich noch loswerden, dass diese Reise von einem regen Austausch von Kulturen, Sitten, Bräuche und Sprache geprägt worden ist, und dass ich jedem Teilnehmer die Interesse für den Gegenüber ansehen konnte.
Trotz Sprachbarrieren hat eine Kommunikation statt gefunden, die international seines Gleichen sucht.
Das möchte ich in dieser Zeit nochmal verdeutlichen, da in Deutschland viele mit Angst auf die Flüchtlingskrise reagieren, statt mit Neugier auf die Mitmenschen zu zugehen.

Wieso war es eine tolle Zeit?

Wenn an die Zeit in Bulgarien zurückdenke und diese mit wenigen Worten beschreiben müsste, würden mir sofort Zusammensein, Veränderung und Spaß in den Sinn kommen.
11822768_366381630236784_5425410671863623036_nZusammensein:

In den ersten Stunden des Zusammentreffens von Deutschen und Bulgaren waren die Annäherungsversuche eher von spärlicher und geringer Natur. Nach meinem Empfinden war jeder mit den ersten Eindrücken des Hotels, der Stadt und der Situation beschäftigt.
Doch am zweiten Tag, der laut der Verantwortlichen für das Kennenlernen gedacht war, war eine Dynamik in der Gruppe zu erkennen, die seines Gleichen sucht. Die Teilnehmer, wie auch ich, waren beflügelt von einer Kraft, die ihren Ursprung in der Interesse für den Gegenüber und seine Kultur sowie Lebensgeschichte hat. Von diesem Zeitpunkt an war das Erleben der Situationen und der Arbeitstage immer ein gemeinsames. Das bestätigt auch der emotionale Abschluss dieses Projektes.
Jede Person, ob mit oder ohne Behinderung, war ein äußerst wichtiger Teil, jeder steckte viel in dieses Erlebnis und nahm noch mehr mit nach Hause.

Veränderung:

WorkshopDiskussionSo wie sich die Gruppe in den ersten Tagen veränderte und daran wuchs, wollte sie diese Magie auch über die Grenzen der Gruppe hinaus überschwappen lassen und damit alles mit in diesen Bann ziehen. Wir arbeiteten kreativ an perfekten Städten und Traumwelten, aber auch über negative Orte und Städte dachten wir nach.
Wir tauschten uns aus, brachten Ideen und Lieblingsorte ein.
Als Städteplaner und Architekten des Glücks stellten wir fest, dass wir alle in die selbe Richtung denken und uns die selben Dinge und Orte wichtig sind. So wurde ein starkes Fundament für das Projekt der Entwicklung und Gestaltung von Europa gefertigt.

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Spaß:

Trotz der Tatsache, dass wir jeden Tag ein Programm ableisten mussten um Ergebnisse erarbeiten zu können, war diese Zeit von Humor,

Lachen und spielerischem Arbeiten geprägt.
Das Programm war so aufgebaut, dass für jeden Menschen etwas dabei war und jeder seine Stärken miteinbeziehen konnte. Jedem wurde sein Freiraum gelassen.
Die Gruppe hatte auch nach und zwischen den Arbeitsphasen Zeit um das Zusammensein zu genießen, häufig wurden gemeinsame Spiele oder Wasserschlachten in der brütenden Hitze Bulgariens zelebriert.

Es war eine wahnsinnig tolle und erfolgreiche Zeit!

Euer Jonas

Was macht (m)eine Stadt Lebenswert?

Lebenswert ist eine Stadt für mich, wenn ich meinen Interessen ausleben und erweitern kann.

Zu meinen Hobbys gehören Sport und das Treffen von Freunden und ich liebe die Natur.
Damit eine Stadt für mich lebenswert ist, sollte ich die Möglichkeiten haben in dieser Freunde zu finden und diese zu besuchen mittels Bus oder Zug. Außerdem sollte die Stadt Plätze bieten an denen man Zeit mit seinen Freunden verbringen könnte (Cafés, Lokale, Sportplätze,etc.).
Ich umgebe mich gerne mit Mitmenschen und gestalte auch gerne meinen Alltag mit ihnen.
Meine Stadt macht es lebenswert, dass man in ihr Freunde findet und dass man gemeinsam die Zeit in der Stadt verbringen kann.

Des weitern sollte eine Stadt mir auch immer Möglichkeiten für Sport und Hobbys bieten können.
Ich persönlich fahre in den nächsten Ort um dort das Fitnesscenter zu besuchen.
Außerdem ist ein breiten Angebot von Sportarten, durch Sportvereine, wichtig um alle Vorlieben ansprechen zu können.

Darüberhinaus brauche ich auch Zugang zur Natur, den ich in meinem Heimatort habe, da ich nur wenige hundert Meter von der Landwirtschaft entfernt wohne. Häufig nutze ich diese Chance und spaziere mit Hund oder ohne stundenlang zwischen Feldern und Wälder her.
Das hilft um den Alltagsstress loszuwerden und den Geist frei zu kriegen.
Diese Punkte machen eine und meine Stadt lebenswert und sorgen dafür, dass ich meinen Alltag genießen kann.

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(ein Abend am See)

In diesem Sinne

Jonas

Vorstellung von Jonas Oletti

Foto0049Guten Tag,

mein Name ist Jonas und ich arbeite in Kürze bei der Lebenshilfe Senden.
Durch diese Stelle habe ich die Möglichkeit bekommen bei diesem Projekt teilzunehmen und zwei sympathische Jungs zu begleiten und ihnen ein wenig zu assistieren.

Seit beginn meines Lebens habe ich viel Kontakt zu Menschen mit Behinderung, da ich einen älteren Bruder mit einer geistigen Behinderung habe. Ich hatte die Chance in meiner schulischen sowie beruflichen Laufbahn unterschiedlichste Erfahrungen in verschiedensten Arbeitsfeldern für Menschen mit geistigen, körperlichen und psychischen Behinderungen zu machen.

Vor einigen Wochen beendete ich den schulischen Part meiner Ausbildung zum Heilerziehungspfleger. In dieser war es selbstverständlich sich mit Begriffen und Theorien zu Integration und Inklusion professionell und fachbezogen auseinander zusetzen.

Daher bin ich außerordentlich froh über die Chance bei diesem Projekt teilzunehmen und damit einen Teil für das Voranschreiten der Inklusion in Europa einzunehmen.

Mit freundlichem Gruß

Jonas