Gemeinsam Europa gestalten

Der Film ist online!

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Programme für „Gemeinsam Europa gestalten“

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Memorandum „Ideen für Razlog“

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Auszeichnungen für „Gemeinsam Europa gestalten“

Das Projekt wurde von der EU als Gute-Praxis-Beispiel („Good practice example“) ausgezeichnet. Weniger als 8% aller geförderten Projekte sind ausgewählt!

Außerdem wurde das Projekt als „Success story“ (Erfolgsgeschichte) ausgezeichnet, damit ist es eins der besten 176 aus über 102000 Projekten!

Wir freuen uns riesig über diese Auszeichnungen!

„Gemeinsam Europa gestalten“ als Gute-Praxis-Beispiel

Das Projekt wurde vom EU-Programm „Erasmus+“ als „Gute-Praxis-Beispiel“ ausgezeichnet. Daher wurden wir eingeladen, das Projekt am 19. April 2018 während eines Trainings über Projektmanagement in Portugal vorzustellen. Die Teilnehmer waren sehr interessiert und hatten zahlreichen Fragen! Vielen Dank für die Einladung!

Es ist soweit und „Europa – lebenswert für mich“ findet am 11.12.2015 statt!

Die Teilnehmenden am EU-Projekt "Gemeinsam Europa gestalten" werden einen Film über ihre Erfahrungen in Bulgarien zeigen und mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Kultur darüber diskutieren: Wie kann Europa inklusiver und lebenswerter gestaltet werden?
Wann: 11. Dezember 2015 um 17:30 Uhr
Wo: Plenarsaal des LWL-Landeshauses (Freiherr-vom-Stein-Platz 1, 48133 Münster)


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Einladung und Plakat – Diskussion und Ausstellung „Wie können wir Razlog noch lebenswerter machen“ in Razlog am 30.07.2015

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Förderer des EU-Projektes

Das Projekt „Gemeinsam Europa gestalten“ wird im Rahmen des EU-Förderprogramms „Erasmus+“ finanziert.



The European Commission support for the production of this publication does not constitute an endorsement of the contents which reflects the views only of the authors, and the Commission cannot be held responsi­ble for any use which may be made of the information contained therein.

Initiator

Wir für uns in Europa

Partner

Das Feuer des Orpheus

Kooperationspartner vor Ort

Landschaftsverband Westfalen-Lippe (LWL)

Overberg Kolleg Münster

Franke & Franke - Der Print Service und moderne Bürofachhandel

Netzwerkbüro Frauen und Mädchen mit Behinderung NRW

Lebenshilfe Nordrhein-Westfalen e.V.

Lebenshilfe für Menschen mit geistiger und körperlicher Behinderung Senden und Umgebung e. V.

Runder Tisch Marxloh e.V.

]pg[ – Jugendzentrum im Paul-Gerhardt-Haus

Rumpelspielchen Spielzeug aus 2.-Hand

Gemeinde Razlog

Verein “Chance”

Hotel PAPI

Kulturhaus 15.09.1903

Stiftung “Stoil Kutzev – Daskala”

MIS International Initiatives for Cooperation

Komplex für soziale Dienste „Sveti Georgi“

BNR Radio Plovdiv

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Herzlich willkommen!

Mit Freude und Stolz verkünden wir, dass das Projekt „Gemeinsam Europa gestalten“ im Rahmen des EU-Förderprogramms „Erasmus+“ im Bereich „Strategische Partnerschaft“ (KA2) finanziert wurde.

Initiator und Antragsteller: Die EU-Projektgruppe „Wir für uns in Europa“.

Projektpartner in Bulgarien: Die Stiftung „Das Feuer des Orpheus“.

Worum geht es konkret bei diesem Projekt?

Die deutschen und bulgarischen Teilnehmenden mit und ohne Behinderung, mit und ohne Migrationshintergrund und mit unterschiedlicher sozialer Herkunft gestalteten zehn Tage der Inklusion (vom 23. Juli – 01. August 2015) in der bulgarischen Stadt Razlog. Durch den kulturellen Austausch erweitern sie ihren Horizont und auf ihre eigene kreative Art und Weise beantworten sie die Fragen: „Was macht einen Wohnort wirklich lebenswert?“ und „Was kann jeder Bürger tun, um einen Ort lebenswerter zu gestalten?“ Um die TeilnehmerInnen dabei zu unterstützen, wurden thematische Workshops und eine Reise nach Plovdiv – einer der Kulturhauptstädte Europas 2019 – organisiert. Außerdem haben die Teilnehmenden an der Produktion eines Dokumentarfilms mitgewirkt. Alle ProjektteilnehmerInnen werden einen „Youthpass“ mit einer Beschreibung ihrer erworbenen Kompetenzen erhalten. Im „Youthpass“ derjenigen, die sich an der Projektorganisation beteiligen, wird auf ihre Kompetenzen u. a. im Bereich „Entrepreneurship“ bzw. Projektmanagement hingewiesen.

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Die Projektergebnisse wurden im Dezember 2015 bei einer Filmvorführung und anschließender Diskussion in Deutschland und in Bulgarien vorgestellt. Mehr zum EU-Projekt findet sich hier>>>

 

 

 

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In Deutschland fand die Filmpremiere am 11. Dezember 2015 im Plenarsaal des LWL-Landeshauses (Freiherr-vom-Stein-Platz 1, 48133 Münster) statt. Direkt nach der Filmvorführung folgt eine Podiumsdiskussion zum Thema „Europa – lebenswert für mich“ mit Vertretern aus Politik, Verwaltung und Kultur.

Möchtest Du mehr über die Planung und den Initiator des Projekts „Gemeinsam Europa gestalten“ erfahren, klick bitte hier>>>

In diesem Blog tauschen wir uns aus und schreiben unsere Gedanken auf: Lies die Blogartikel. Sie stehen unten.

Du möchtest immer das Neueste erfahren? Dann schreibe Deine E-Mail-Adresse in das E-Mail-Feld rechts.

Bei Fragen kannst Du Dich wenden an:

Anni Velkova

Anni Velkova (Coaching, Methodenarbeit und Workshop-Leitung im Bereich der interkulturellen und politischen Bildung, a_velkova@yahoo.de)

oder

Svetlana

Svetlana Buhlmann

Svetlana Buhlmann (technische Unterstützung, Übersetzung und Dolmetschen, sv.buhlmann @ gmail.com)

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Vorstellung von „Gemeinsam Europa gestalten“ als Gute-Praxis-Beispiel in Portugal


Das Projekt „Gemeinsam Europa gestalten“ wurde erfolgreich beendet, allerdings ist und wird seine Wirkung lange spürbar sein: Es wurde von dem EU-Programm „Erasmus+“ als „Good practice example“ („Gute-Praxis-Beispiel“) ausgezeichnet. Diese Auszeichnung bekommen nur besonders gut ausgeführte Projekte, die als eine Quelle der Inspiration für andere dienen können.

Aus diesem Grund wurde das Projekt von Frau Mariana Marques (Trainerin im Themenbereich „Transnationale Jugendinitiativen“) ausgewählt. Sie hatte eingeladen, das Projekt am 19. April 2018 während eines Trainings über Projektmanagement von Transnationalen Jugendinitiativen in Portugal vorzustellen.

Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer wollten Antworten auf Fragen bekommen, die man im Programmführer nicht findet. Ich hatte die Möglichkeit, das Projekt in seinen wichtigsten Facetten vorzustellen und die zahlreichen Fragen zu beantworten, die sich auf Projektmanagement bezogen. Dabei wurden die Herausforderungen und deren Lösungen im Rahmen des Projekts besprochen. Die Teilnehmerinnen und Teilnehmer waren sehr interessiert und haben sich rege an der Diskussion beteiligt.

Es war wunderbar, das Projekt bei der enthusiastischen Stimmung vorzustellen. Vielen Dank für die Einladung!

Herzliche Grüße,

Svetlana Buhlmann

Umfrage über das Thema „Die inklusive Bildung – zwischen Evolution und Utopie“

Hallo  zusammen, 🙂

Ich veröffentliche meine selbsterstellte Umfrage zum Thema “Die inklusive Bildung – zwischen Evolution und Utopie“, d.h. die Kinder mit sonderpädagogischem Förderbedarf zusammen mit ihren Altersgennosen in allgemeinen Schulen lernen könnten. Sie ist von  großer Bedeutung für meine Untersuchung und ich wäre Ihnen für ihre wertvollen Antworten sehr dankbar sein.

Danke im Voraus 🙂

https://docs.google.com/forms/d/e/1FAIpQLScDH_ct5aHZuYAvKi6mSwh7lafDWxXSrW5qXSEXp_w5rhm22g/viewform

 

 

Youthpass – Teil 2 – Was habe ich gelernt ?

1. Muttersprachliche Kompetenz
Dank der Kommunikation mit den anderen Teilnehmern bekam ich die Möglichkeit, meine öffentliche Äußerung zu ändern und meine Denkensweise weiterzuentwickeln. Das Schreiben von Artikeln im Internet half mir nicht nur meine Gefühle und Anschauungen freier auszudrücken, sondern auch größere Aufmerksamkeit auf das Sprachregister zu richten, zu dem der Artikel am besten passt.

2. Fremdsprachliche Kompetenz
Die Verwendung der deutschen Sprache als einziges Alternatve für Kommunikation mit den deutschen Teilnehmern während des Projektes wirkt sich sehr günstig auf meine Vervollkommnung der deutschen Sprachkenntnisse aus. Schritt für Schritt war ich mir meiner Äußerung immer mehr sicher und ich begann, öfter an Debatten teilzunehmen und meinem Gesichtspunkt mittels gut begründeter Argumente zu widerstehen. Ich verstand mit Leichtigkeit den Sinn der Gespräche der Deutschen und es gelang mir auch mitzureden. Dadurch unterschied ich deutlich die beiden Kulturen.

3. Computerkompetenz
Durch einen Online-Blog hatten alle Teilnehmer die Chance, Artikel zu verschiedenen Themen zu schreiben, die mit den Zwecken des Projektes verbunden sind. Einerseits profitierte ich auch davon, indem ich die anderen Artikel nach meiner Ansicht bewertete, andererseits bagann ich kritisch zu denken und meine Weltanschauung dank der vielen Blickpunkte zu bereichern. Außerdem lernte ich, wie ich allen Funktionen eines Blogs vollwertig nutzen kann.

4. Lernkompetenz- „Lernen Lernen“
Ich habe viele Dinge durch das Projekt gelernt. An erster Stelle fasste ich auf, dass wenn wir Alle in einer inklusiven Familie leben wollten, sollten wir nicht auf fremde Hilfe warten, sondern wir sollten selbst die Initiative ergreifen, denn wir wissen am besten wo der Schuh drückt. Es wurde mir auch bewusst, dass mit Hartnäckigkeit, Vereinigung und Glauben an unsere Fähigkeiten wir den Weg zur Veränderung entdecken könnten. Ich verbesserte auch meine Führereigenschaften als Leiter der Gruppe. Auf diese Weise erwarb ich neue Kenntnisse, die mir von Nutzen für meine künftige Entwicklung als eine freie und denkende Persönlichkeit sein könnten.

5. Soziale Kompetenz und Bürgerkompetenz
Durch das Treffen mit den deutschen Teilnehmern gelang mir tiefer ihre Identität zu erfassen und ihre Werte und Prioritäten von meinen zu unterscheiden. Ich veränderte meine Auffassung, indem ich alle Menschen vorurteilsfrei zu ihrem sozialen Herkunft als gleiche Lebewesen betrachtete. Dazu kommt noch, dass ich gelernt habe, die Texte auf verschiedene Art und Weise zu deuten und zu interpretieren, weil alle viele Bedeutungen haben und unterschiedliche Bewertungen zulassen. Und nicht zum letzten Punkt begriff ich, dass sich jeder an den bürgerschaftlichen Initiativen beteiligen könnte, wenn er nur weiß, wofür er kämpft und wie er das erreichen könnte.

6. Eigeninitiative und unternehmerische Kompetenz
Mit der Hilfe des Projektes erreichte ich mein Ziel, mich in einen selbstbewussteren und zielstrebigeren jungen Menschen zu verwandeln, der seine Fähigkeiten kennt. Ich habe begriffen, dass wenn ich etwas zu etwas Besserem verändern wollte, sollte ich die Eigeninitiative ergreifen und die anderen mit meiner Sache anzustecken, damit meine Worte eine starke Resonanz bekommen und sich wirklich in Tat verwandeln.

7. Kulturbewusstsein und kulturelle Ausdrucksfähigkeit
Durch die Vielfalt von Workshops sah ich ein, dass die Sprache nicht nur die einzige Möglichkeit ist, die eigenen Ideen und Gedanken auszudrücken, sondern auch dass die Kunst und die Musik die eigene Seele sichtbar und verständlich für die anderen machen. Diese fast unsichtbaren und unbedeutenden Methoden halfen mir, vollständiger meine Weltanschauung aufzubauen.

Grenzübergreifende Inklusion – Medienbericht

Westfälische Nachrichten, 06.01.2016medienbericht_4_westfaelischenachrichten_06-01-2016

Was habe ich gelernt?

1. Muttersprachliche Kompetenz
Durch das Projekt konnte ich meine muttersprachlichen Kompetenzen verbessern. Gerade im Gespräch mit dem Bulgaren musste ich oft einzelne Vokabeln, die ich verwendete, zwecks besseren Verständnisses einhergehender erklären und umschreiben. Dabei musste ich mir oft über Herkunft, Bedeutung und Sinnzusammenhänge des Wortes Gedanken machen, was mir half, die eigene, von mir verwendete Sprache noch besser zu verstehen und meinen Sprachstil kritisch zu reflektieren.
Im Vorfeld des Projekts oblag es mir, die Verträge mit den deutschen und bulgarischen Part-nern, den Übersetzern, Betreuern etc. zu verfassen. Dabei waren die in meinem Studium erworbenen Kenntnisse sehr hilfreich, vor allem bei der Formulierung.

 
2. Fremdsprachliche Kompetenz
Viele Projektteilnehmer sprachen Deutsch, mit einigen war die Kommunikation auf Deutsch aber nicht möglich. So lernte ich einige bulgarische Worte kennen und anzuwenden. Daneben konnte ich mich mit vielen Teilnehmern auch auf Englisch unterhalten. Zudem war es interessant, das kyrillische Alphabet ein wenig kennen zu lernen und meinen eigenen Namen auf Bulgarisch in kyrillischer Schrift zu schreiben.

 

3. Mathematische Kompetenz und grundlegende naturwissenschaftlich- technische Kompetenz
Mathematische Kompetenzen galt es bei der Antragstellung und der Budgetierung anzuwenden.

 

4. Computerkompetenz
Durch das Projekt habe ich mich mit der Erstellung und mit der Nutzung des von uns eingerichteten Internetblogs auseinandergesetzt. Auch wenn ich natürlich schon vorher die vielfältigen Möglichkeiten moderner Kommunikationsmittel genutzt habe, war die Kommunikation über einen Blog und seine kritische Nutzung eine neuartige und bereichernde Erfahrung.

 

5. Learning to learn
Ungewohnt waren für mich die während des Projekts praktizierten neuen Formen des Lernens. Ich habe Methoden des interkulturellen Lernens, die mir vorher unbekannt waren, ken-nen und schätzen gelernt. Auch die der Theaterpädagogik entlehnten Ansätze zur Durchführung der interaktiven Gruppenspiele haben mir gut gefallen. Derlei unkonventionelle Lernme-thoden hatte ich vorher nie derartig intensiv erfahren.

 

6. Soziale Kompetenz und Bürgerkompetenz
Ein hoher Stellenwert wurde der Bildung sozialer Kompetenzen beigemessen. Im Mittelpunkt stand zunächst, was ich mir für die Stadt, in der ich wohne, wünsche, um sie für mich lebenswerter zu machen. Das Hauptaugenmerk wurde im Anschluss daran aber darauf gelegt, wie ich selbst aktiv werden kann, um meine Ziele zu verwirklichen. So haben wir erfahren, wie man spielerisch mit anderen Menschen in Interaktion tritt, sie zu Mitstreitern für die gemeinsame Sache gewinnt und dadurch als ein aktives Glied an gesellschaftlichen Prozessen teilnimmt. Sehr wichtig war dabei der fortwährende Ideenaustausch zwischen allen Teilnehmenden. Gerade dadurch konnte man viel voneinander lernen und es war sehr bereichernd, auch mit völlig kontroversen Standpunkten und Ansichten, vor allem von bulgarischer Seite, konfrontiert zu werden.

 

7. Eigeninitiative und unternehmerische Kompetenz
Besonders gut haben mir die vielen Freiräume gefallen, die man ebenso individuell wie kreativ ausfüllen konnte. So gab es neben dem festen täglichen Programm abends immer noch einen Zeitraum zur freien Verfügung, den es eigenverantwortlich auszufüllen galt. Wir als Deutsche nutzten ihn etwa dazu, einen „Deutschen Abend“ zu organisieren, um unseren bul-garischen Gastgebern einige Einblicke in die deutsche Kultur und deutsche Lebensart vermitteln zu können.

 

8. Kulturbewusstsein und kulturelle Ausdrucksfähigkeit
Kulturelles (Selbst-)Bewusstsein war allein schon der alternativen Lernmethoden wegen fortwährend von uns Teilnehmenden gefordert. Oftmals galt es, seine Gedanken und Empfindungen in frei gewählter Form auszudrücken. Dies fand nicht nur durch Worte, sondern auch durch Musik und oftmals durch Zeichnen bzw. Malen statt. Daneben ist auch hier wieder der schon erwähnte „Deutsche Abend“ zu nennen, an dem wir die Chance hatten, auch einige Facetten unserer eigenen Kultur anhand von beispielsweise Musik und Tanz darstellen zu können. Das alles hatte seinen interessanten Kontrapunkt zu den Facetten der bulgarischen Kultur unserer Gastgeber, die wir insbesondere während der Projekttage in Razlog kennen lernen durften.

Premiere des Films „Europa – lebenswert für mich“ in Münster, Deutschland

Hallo an alle,

ich schreibe diesen Artikel, um mit Euch die wunderbare Erfahrung der erfolgreichen Premiere unseres Films mit dem Titel „Europa – lebenswert für mich“ in Münster, Deutschland, zu teilen, und auch um mehr Menschen zu ermöglichen, unsere Initiative zu verfolgen und ihr beizuwohnen. Bevor ich über diese Veranstaltung berichten werde, möchte ich kurz an den Weg erinnern, den wir, die TeilnehmerInnen, durchlaufen sind, um diesen Erfolg zu erreichen. Das Treffen im Projekt „Gemeinsam Europa gestalten“, gefördert durch das Programm „Erasmus +“ von der Europäischen Union in dem Bereich „Strategische Partnerschaften“ fand zwischen 23. Juli und 1. August 2015 in Razlog, Bulgarien, statt. 29 jungen Menschen mit und ohne Behinderung aus verschiedenen Teilen Bulgariens und Deutschlands nahmen daran teil, die gemeinsam an einer einzigen Aufgabe arbeiteten: „Wie können wir einen Ort lebenswerter machen?“. Obwohl sich die meisten von uns vor unserem Treffen in Razlog nicht kannten, entstand allmählich eine starke Bindung zwischen uns, die die Basis und den Grund für die positive und äußerst erfolgreiche Entwicklung des Projekts war.

Nach diesen 10 Tagen der grenzüberschreitenden Inklusion war die Arbeit nicht erledigt, im Gegenteil, unsere Ideen entwickelten wir weiter. Wir bereiteten Vorschläge für den Oberbürgermeister von Razlog bezüglich Verbesserung der städtischen Umgebung. Und als Endpunkt der Entwicklung unseren Projekts, aber nicht als Endpunkt der (Projekt-)Idee, haben wir gemeinsam einen Dokumentarfilm mit den Ergebnissen unserer fleißigen Arbeit erstellt. 1Dieser Film wurde im Plenarsaal des LWL-Landeshauses (Freiherr-vom-Stein-Platz 1, 48133 Münster) am 11. Dezember 2015 um 17.30 Uhr vorgeführt, begleitet von einer Diskussion zum Thema „Europa – lebenswert für mich“. Leider konnten nicht alle TeilnehmerInnen die Premiere des Films besuchen, aber für diejenigen, die keine Möglichkeit hatten, werde ich kurz erzählen. Die Hauptgäste und TeilnehmerInnen der Diskussion waren Herr Christoph Strässer (der Menschenrechtsbeauftragte der Bundesregierung), Frau Doris Rüter (die Behindertenbeauftragte der Stadt Münster), Frau Petra Stahr-Hitz (die Leiterin von NetzwerkBüro Frauen und Mädchen mit Behinderung/chronischer Erkrankung NRW) und Frau Svetlana Buhlmann (eine Mitgründerin der EU-Projektgruppe „Wir für uns in Europa“). Moderator der Diskussion war Anni Velkova, die auch Coach des Projekts „Gemeinsam Europa gestalten“ ist, welches eine Einladung von der Nationalagentur „JUGEND für Europa” (die nationale Agentur für das EU-Programm „Erasmus+ Jugend in Aktion“) zu seiner Vorstellung als eines der erfolgreichsten Projekte des Jahres bekam. 2Durch die geschickte Taktik von Anni wurde das Gespräch auf die Hauptaufgabe unseres Projekts gelenkt, und zwar nämlich, was kann noch gemacht werden, damit sich Menschen mit Behinderungen angenommen von den Anderen und wie unter Gleichen fühlen können. Es wurden Fragen aus dem Publikum gestellt und so wurde die Diskussion eine sehr lebhafte. 3Am Ende des Gesprächs fasste Herr Strässer zusammen, dass er gerne Erfahrung mit der bulgarischen Stadt Razlog über ihre soziale Entwicklung austauschen würde und bestätigte, dass obwohl sich Deutschland so viel Mühe gegeben hat, damit die Menschen mit Behinderungen unabhängig werden, sollte man „zurückkehren“ und den Ideen und Ansichten der Menschen mit Behinderung anhören, weil diese selbst am besten wissen, was ihnen noch fehlt. So endete unsere Diskussion und wir hoffen, dass sie noch mehr Menschen mit Ideen über unsere Ziele bezüglich der Gestaltung einer inklusiven Familie, in der Alle gleichgestellt sind, inspirieren konnte.

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Grüße
Krisi🙂


Veröffentlicht von krisi am 27.12.2015 (lesen Sie den Artikel auf Bulgarisch hier)

Übersetzt von: Svetlana Buhlmann

 

 

Der Film ist online!

Nach den erfolgreichen Prämieren in Deutschland und Bulgarien ist der Film nun online! Er ist zu sehen unter:

 

Viel Spaß!

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